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Wohnen für Hilfe

Wohnen für Hilfe basiert auf der Idee, Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen aus verschiedenen Generationen zusammenzuführen. Wohnen für Hilfe sorgt im Studium für eine finanzielle Entlastung und bietet gleichzeitig eine Möglichkeit sich sozial zu engagieren. Studierende helfen älteren Menschen, Familien und mit Menschen mit Behinderungen, den Alltag des Lebens besser zu bewältigen.
Sowohl Studierende als auch Anbieter_Innen geben Wünsche und Angebote ab und wir koordinieren den Bedarf nach diesen Angaben. Aber natürlich werden hierbei auch Interessen und Sympathien berücksichtigt, denn das gemeinsame Miteinander muss stimmen.

An wen richtet sich Wohnen für Hilfe?

Senior_Innen, Familien, Alleinerziehende oder Menschen mit Behinderung, die einen eigenen Haushalt führen und sich Gesellschaft, Unterstützung und Sicherheit durch einen Studierenden wünschen, stellen Wohnraum zur Verfügung. Im Gegenzug unterstützt der Studierende den Wohnraumanbieter_Innen bei der Verrichtung alltäglicher Dinge.

Wie kann im Haushalt geholfen werden?

Die Unterstützungsleistungen richten sich nach den Bedürfnissen der Wohnraumanbieter. Denkbar sind zum Beispiel: Hilfen im Haushalt, Gartenarbeit, Einkaufen, Tierpflege, Spaziergänge,  Gesellschaft leisten, Kinderbetreuung etc.
Pflegeleistungen jeglicher Art sind jedoch von den Unterstützungsleistungen ausgeschlossen.

Gibt es einen Mietvertrag?

Zwischen den Wohnpartnern wird ein Vertrag (Wohnraumüberlassungsvertrag) geschlossen, in dem die jeweiligen Unterstützungsleistungen vereinbart werden.
Vor allem Art und Umfang der Unterstützung sowie die Höhe der Nebenkosten finden hier Berücksichtigung.

1m² = 1 Stunde Hilfe

Pro Quadratmeter überlassenen Wohnraum leisten die Studierenden eine Stunde Hilfe im Monat. Die Nebenkosten, wie Strom, Heizung und Wasser, tragen die Studierenden.

gemeinsam zuhause

Beide Seiten profitieren innerhalb der Wohnpartnerschaft durch ein Geben und Nehmen.

Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnen für Hilfe - Deutschland

Wohnen für Hilfe gibt es derzeit nicht nur in Oldenburg, sondern auch in 33 anderen Städten. Eine Übersicht erhalten Sie hier: http://www.hf.uni-koeln.de/30204